Wer schon mal medizinisches Cannabis ausprobiert hat, kennt das Phänomen: Die erhoffte Erleichterung stellt sich ein, doch manchmal gehen damit auch ein paar unerwünschte Begleiterscheinungen einher. Da gibt’s dann schon mal Schwindel, diesen staubtrockenen Mund oder so ein eigenartiges Gefühl im Kopf. Aber keine Panik, mit ein bisschen Know-how kannst du die meisten dieser Nebenwirkungen ordentlich eindämmen.
Was sind die häufigsten Nebenwirkungen?
- Mundtrockenheit — bekannt als der berüchtigte Cottonmouth
- Schneller Herzschlag — vor allem kurz nach der Einnahme
- Drehschwindel — häufig beim schnellen Aufstehen
- Vergesslichkeit auf Zeit — wo ist verdammt nochmal mein Telefon?
Nichts Ernstes, aber halt schon nervig. Was kann man tun?
Die besten Tricks und Kniffe
Es geht hier in erster Linie um die Menge. Weniger ist mehr am Anfang. Das ist wie beim Kochen – nachwürzen geht immer, aber zu viel Salz schmeckt keiner Suppe.
Wasser marsch!
Ein richtig großes Glas Wasser vor und während dem Cannabiskonsum schafft Abhilfe bei trockenem Mund. Und wenn du noch Lutschbonbons zur Hand hast, sorgen die für zusätzlichen Speichelfluss.
Passende Sorte wählen
Sorten mit hohem THC-Gehalt schlagen heftiger ein. Wenn du eher sensibel bist, schnapp dir lieber eine CBD-dominierte Sorte.
Vaporizer anstatt Joint
Ein guter Vaporizer erhitzt deine Blüten sanft statt sie zu verbrennen. Das schont nicht nur deine Lungen sondern hält auch nervige Kopfschmerzen in Schach.
Mach es dir gemütlich
Cannabis entfaltet seine Wirkung am besten in einer entspannten Atmosphäre. Nimm's abends, wenn nichts mehr ansteht – dann kannst du ganz ungestört checken, wie es auf dich wirkt.
Falls es doch mal zu heftig wird
Nicht durchdrehen — das legt sich wieder. Leg dich hin, gönn dir einen Schluck Wasser und atme langsam und tief durch. Einige Leute schwören darauf, an schwarzen Pfefferkörnern zu kauen; das darin enthaltene Terpen Caryophyllen soll nämlich gegen den THC-Rausch helfen können.
Teile deine Erlebnisse ruhig mit deinem Doc. Und klaro, unser Einstiegsguide bietet dir weitere hilfreiche Tipps für den Start deiner Reise mit medizinischem Cannabis!
