Hand aufs Herz — wer hat nicht schon wirklich alles ausprobiert? Baldrian, Melatonin, diese Einschlaf-Apps mit Regengeräuschen aus dem Dschungel. Und trotzdem drehst du dich die halbe Nacht von einer Seite auf die andere und kannst den Schäfchen beim Zählen zusehen. Genau deshalb schauen sich immer mehr Ärzte um und überlegen, ob medizinisches Cannabis nicht eine sinnvolle Option sein könnte.
Kann Cannabis wirklich beim Schlafen helfen?
Nun ja, bei vielen Patienten tut es das tatsächlich. Aber welche Sorte zu dir passt, hängt eben ganz stark von deinem Körper ab und was er so braucht.
- Indica-dominierte Sorten sind oft bekannt für ihre beruhigende und körperlich entspannende Wirkung
- THC-betonte Sorten können dich müde machen und dabei helfen, schneller ins Reich der Träume abzutauchen
- CBD-reiche Sorten wirken eher beruhigend denn einschläfernd — ideal also, falls die Unruhe oder Ängste dich wachhalten
Soll es Indica, Sativa oder doch Hybrid sein?
Indica wird oft als der Goldstandard für besseren Schlaf angesehen. Sie hilft dabei deinen Körper zu entspannen und den Kopf auszuschalten. Kommt deine Schlaflosigkeit jedoch vom Stress des Alltags, kann eine Sativa mit einem schönen hohen CBD-Anteil manchmal Wunder wirken.
Am Ende des Tages zählt das THC-CBD-Verhältnis sowie das Terpenprofil deiner gewählten Blüte.
Terpene — die übersehenen Schlafhelden
Terpene spielen eine riesige Rolle dabei, wie eine Sorte wirkt – viel mehr als man denkt!
- Myrcen — dieses kleine Wunderding findet sich in vielen Indicas und fördert Entspannung plus lässt deine Augenlieder schwerer werden
- Linalool — hast du schon mal in Lavendelöl geschnuppert? Ja genau! Beruhigt wunderbar und nimmt Ängste.
- Terpinolen — ist bekannt für seine sedierenden Eigenschaften
Schau unbedingt beim nächsten Apothekenbesuch auf die Terpenanalyse deiner Blüten.
Wie viel ist eigentlich gut?
Tja, wenn es ums Thema Dosierung geht, gibt’s keine Einheitsgröße. Am besten nimmst du deine Dosis etwa 30 bis 60 Minuten vor der geplanten Nachtruhe ein - fang klein an!
Dennoch – Cannabis allein ist selten die ganze Antwort auf dein Schlafproblem. Zu einer guten Kombination gehört auch solide Schlafhygiene: gleiche Zeit zum Bettgehen jeden Abend; Bildschirmfreie Zeit ab 22 Uhr; kühl im Schlafzimmer für den optimalen Schlummermodus.
Klick’ dich durch unsere Sortenübersicht und schnapp’ dir Indica-Sorten mit einem hohen Myrcengehalt – vielleicht ists genau das Puzzleteil das dir fehlt!
